Vom Kinderwunsch zum Wunschkind

Vom Kinderwunsch zum Wunschkind

Mal sind beide Partner von Beginn an einig, eine Familie gründen zu wollen, mal regt sich der Wunsch erst bei einem Partner und wird dann zum Wunsch beider. In jedem Fall tritt etwa neun Monate nach der Empfängnis der Zauber des neuen Lebens ins Rampenlicht der frischgebackenen Eltern.

Vom Wunsch zum Kind

Der Weg zum Kind ist niemals für alle gleich. Bei manchen geht es ganz schnell, andere brauchen ein bisschen länger, bis es mit dem Nachwuchs klappt. Zuvor ist es jedoch wichtig, dass sich beide Partner offen und ehrlich darüber austauschen, ob, und wenn ja wann, man sich ein gemeinsames Kind wünscht und welche anderen Ideen und Vorstellungen damit verknüpft sind.

Häufig sind Menschen auch in stabilen, langjährigen Beziehungen zu Beginn etwas unsicher, wie sie das Thema bei ihrem Partner am besten ansprechen sollen. Hier hilft es, zunächst aufrichtig in die eigene Gefühls- und Gedankenwelt hineinzuhören, um Klarheit über Wünsche und Sorgen zu haben. Im nächsten Schritt lässt es sich dann viel leichter über den eigenen Kinderwunsch sprechen und dabei auch auf den Partner eingehen.

In diesen Gesprächen zwischen den potentiellen Eltern ist es besonders wichtig, dass sie offen und ehrlich miteinander umgehen, wichtige Entscheidungen gemeinsam treffen und dann gemeinsam an einem Strang ziehen.

Voraussetzungen

Fragen wie "Unter welchen Voraussetzungen lassen sich die Wünsche und Vorstellungen beider vereinbaren?", "Wie weit wollen und können beide Partner sich entgegenkommen?", "Inwiefern können sich die Eltern gegenseitig unterstützen?" oder "Welche Ängste und Sorgen haben beide mit Blick auf die Familiengründung?" sind elementar wichtige Punkte, die Paare miteinander besprechen sollten.

Offenheit und Ehrlichkeit

Offenheit und Ehrlichkeit

Auf dem Weg zum Baby müssen beide Partner immer wieder Kompromisse eingehen. Daher hilft es, bereits von Anfang an die Karten auf den Tisch zu legen:

Der Kinderwunsch an sich ist ein Thema, bei dem kaum ein grundlegender Kompromiss geschlossen werden kann, denn über das „Ob“ lässt sich nicht diskutieren. Zum „Wie“ lassen sich allerdings immer auch gemeinsame Lösungen finden.

Offenheit und Ehrlichkeit sind deswegen unverzichtbar. Ein eigenes Kind ist eine grundlegende Entscheidung. Hier muss jeder äußern dürfen, was ihn bewegt. 

Und auch wenn der Kinderwunsch ein gemeinsamer ist, gehen vielleicht die konkreten Vorstellungen vom Leben als Familie ein bisschen auseinander. Doch sofern beide Elternteile die Möglichkeit haben, ihre Wünsche zu äußern und Ideen einzubringen, lässt sich mit Sicherheit ein Konsens finden.

Gemeinschaftliche Entscheidungen

Gemeinschaftliche Entscheidungen

Zwar ist es die Frau, die das Kind austrägt, zur Welt bringt und, zumindest in der ersten Zeit, hauptsächlich und unmittelbar versorgt. Dennoch tragen beide Partner von Beginn an die Verantwortung für ihr Baby. Entscheidungen rund ums Kind sind daher immer Gemeinschaftssache.

Es hilft, wenn sich beide aktiv einbringen und auch klar sagen, wie sie sich das Zusammenleben konkret vorstellen: Egal ob es um die Verteilung von Aufgaben, die Wünsche beider in Bezug auf die jeweilige berufliche Planung, die Übernahme der Verantwortung in den neuen Rollen oder die Ausgestaltung der Erziehung geht. Im Dialog miteinander lassen sich Antworten und Lösungen finden, sodass die Vorstellungen beider Eltern berücksichtigt werden können.

Zusammen an einem Strang ziehen

Zusammen an einem Strang ziehen

Ein Baby basiert immer auf Teamwork. Spätestens mit dem positiven Schwangerschaftstest sollten die wichtigsten Fragen in der Partnerschaft geklärt sein. Nun gilt es, sich gegenseitig zu unterstützen und eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, in die der neue Erdenbürger gerne hineingeboren wird.

Einigkeit in der Partnerschaft stärkt die Eltern als Team und bereitet sie damit optimal auf ihre neuen Aufgaben vor. Plötzlich die Verantwortung für ein neues Leben zu haben, überfordert manche werdenden Mütter und Väter. Dies können viele Mütter und Väter viel einfacher schultern, wenn sie wissen, dass sie sich auf den Partner an ihrer Seite verlassen können.

Eltern zu werden bedeutet auch, als Team zu handeln: Keiner von beiden sollte bei grundlegenden oder wichtigen Fragen den Partner übergehen. Gemeinschaftlich getroffene Entscheidungen werden viel leichter auch gemeinschaftlich getragen.

Kinderwunsch bei Singles

Auch Frauen oder Männer, die ein Kind ohne Partner planen, stehen vor grundlegenden Fragen und Entscheidungen. Neben den biologischen Herausforderungen müssen sie allerdings vorab noch etwas andere Aufgaben lösen: Die Verantwortung, welche sich andernfalls auf zwei Schultern verteilen würde, muss so von nur einem Elternteil getragen werden. Für Single-Eltern ist es daher oftmals wichtig, Aspekte wie Stabilität, Sicherheit und ein verlässliches soziales Netz vorab sicher zu stellen, um sich dann voller Elan dem neuen Lebensabschnitt widmen zu können.

Kinderwunsch bei Singles